Michael Krippendorf

Collagen-Kunst

Werke für Fantasie und Assoziation in 4 Dimensionenmichael
Mir geht es nicht darum das Rad neu zu erfinden, sondern
mittels Verwendung von Alltagsgegenständen Assoziationen
beim Betrachter hervorzurufen. Einerseits im Bereich der Wiedererkennung („Das Teil kenn‘ich doch…“) und damit verbundener persönlicher Begebenheiten. Andererseits um den Zusammenhang von technischer und  gesellschafts-politischer Entwicklung dem Betrachter in das Gedächtnis zu rufen. Berufliche und private Begeisterung für das   künstlerische Geschehen zur Zeit des europäischen Jugendstils (ca. 1889 bis 1939) bilden  Hintergrund und Anregung meiner künstlerischen Betätigung. Aber auch Kunstwerke / Künstler zu meiner Zeit haben einen nicht unerheblichen inspirativen Einfluß auf meine Collagenkunst. Die 4. Dimension bezieht den zeitgeschichtlichen Aspekt mit in meine Werke ein, d.h. ich verwende u.a. absichtlich Collagenteile aus Geräten, die es heutzutage fast nur noch im Museum gibt z.B. die Schriftkugel aus der Kugelkopfschreibmaschine. Da ich die von mir genutzten Collagenteile z.B. Topfabgießsieb sowohl für meine Wandbilder als auch für die Objektskulpturen verwende, bezeichne ich beide Werkstile als Collagen-Kunst. Meine Einstellung zur Kunst charakterisiert u. a. folgender Gedanke: Ein Kunstwerk zu besitzen, bedeutet eine Freundschaft zu genießen/etablieren, die man nicht mehr missen möchte.

Vita:
Geboren 1953 in Hamburg
Berufliche Tätigkeit als Tischlergeselle
Diplom-Sozialpädagoge Schwerpunkt Erwachsenenbildung im
Handwerk (Tischlerwerkstatt, Malerwerkstatt)
Seit ca. 1995 Collagenbau mit Alltagsgegenständen aus
Metall und/oder Holz (Glas, Keramik, Perlmutt, Leder und Stoff)
Zur Zeit freischaffender Künstler und Hausmann

Ausstellungen u.a. 2013:
Altonale, Hamburg
hit-ART, Technopark Hamburg

→ Michael Krippendorfs Galerie